Messbare Werte – Freude als Basis für Unternehmenserfolg

Autorin: Lena Pösl

Unsere nationalen Mittelstandsunternehmen stehen vor großen Herausforderungen.

Themen wie eine immer dynamischere Unternehmensumwelt, Digitalisierung, sich ändernde Lebensvorstellungen und damit verbunden die Rekrutierung und Bindung von qualifizierten MitarbeiterInnen müssen unternehmensseitig reflektiert und integriert werden.

Aktuell viel diskutierte Modelle, die eine Lösung versprechen, wie z.B. Holacracy, Soziokratie oder agiles Arbeiten stellen ganz neue Anforderungen an Leader­ship und Unternehmenskultur. Die Notwendigkeit für eine Weiterentwicklung wird erkannt, und damit entstehen viele Fragen bei Führungskräften und MitarbeiterInnen, wie z.B. welcher Trend passt zu uns und welchen müssen wir mitmachen? Warum schon wieder ein neues System, das alte war ja eh so passend für mich, und was bringt uns das? Und viele weitere Fragen…

Entscheidungen. Und damit sind wir in der komplexen Welt der Entscheidung angekommen. Oftmals fehlt die Zeit sich selbst ausreichend Wissen zu holen, außerdem gibt es für die Themen ja Spezialisten. Nur wem vertraue und glaube ich? Der perfekten Powerpoint Präsentation, der Sympathie, den Argumenten…?

An diesem Punkt kommen aus unserer Sicht die Unternehmenswerte ins Spiel. Es herrscht der Eindruck, dass Werte „nur“ eine emotionale Komponente haben und werden deshalb oftmals auch nur kognitiv (ein Bild) sichtbar gemacht.

Dabei schaffen Werte Orientierung, sie bilden die Basis für Entscheidungen und Kommunikation und damit die Grundlage für die Leistungserbringung und damit den unternehmerischen Erfolg, also die strukturelle Basis.

Gelebte Werte. Im Rahmen unserer durch die FFG geförderten Forschungsarbeit in Kooperation mit der Universität Wien haben wir fünf Bereiche identifiziert, in denen die tatsächlich gelebten Werte eines Unternehmens zum Ausdruck kommen.

Was heißt das genau?  Viele Unternehmen haben sich… Weiterlesen

 

Quelle: Börse Social Magazine

 

Entwicklung von neuen Berufsbildern für eine sichere Zukunft

Der Druck und die Geschwindigkeit, mit der Veränderungen auf uns zukommen, wird größer und auch deutlicher. Besonders in der Unternehmerwelt sind wir Menschen den Bewegungen auf unterschiedlichen Ebenen kaum noch gewachsen – Life-Integration, Generation Z, Mobilität, das nachhaltige Wirken von Frauen im Unternehmen, Anforderungen an Leadership und Führungskultur, Teamorientierung, Generationendialog und noch viele Schlagworte mehr und auch Konzepte versuchen uns in diesem Wandel, oder vielleicht schon Bruch, Orientierung und Sicherheit zu geben. Bei dieser Vielfalt an Angeboten stellen wir uns natürlich die Frage“…wie soll das alles gehen und wie mache ich es richtig…?“.

Der richtige Job. Und dann sind da noch zahlreiche Angebote für die persönliche Ebene – finde Deinen Sinn, Meditation, Therapie und vieles mehr. Und plötzlich hat sich die Komplexität vervielfacht. Menschen in Unternehmen, unabhängig von Hierarchie, versuchen dann mit der Überforderung – Irritation kognitiv – entsprechend umzugehen. Ineffizienz bei der Aufgabenerledigung, Konflikte und Emotionen in der Kommunikation, Scheu vor Entscheidungen und fehlende Orientierung im Leadership, sind immer wieder die Folge. Im Rahmen dieser Unsicherheit stellt sich dann die Frage –  „…bin ich hier noch richtig…“ bis hin zur Feststellung „…ich brauche Veränderung…“ und dann beginnt die Suche nach dem „richtigen“ Job. Besonders die jüngeren Erwachsenen sind davon betroffen. 

Und mit all dieser Komplexität haben wir Unternehmer den Eindruck, die Kontrolle über unser Unternehmen und die MitarbeiterInnen zu verlieren und greifen dann zu Lösungen wie Organigramme, Prozesse und Verhaltensrichtlinien. Daraus entstehen dann wieder Gewohnheiten, die notwendige Transformationen schwierig bis unmöglich machen, und damit können wir Innovationen keine Aufmerksamkeit mehr schenken. Im besten Fall gibt es mutige Menschen im Unternehmen, die „Workarounds“ leben bzw. „Schattenorganisationen“ entwickeln, damit wieder der Eindruck von Ergebnis entsteht. 

Verantwortung für Freude. All diese Beobachtungen drängen einen Schluss auf, und wir sind jetzt mutig, wir brauchen in Unternehmen systemische bzw. strukturelle Entwicklungen, Transformation in den Bereichen Aufgaben, Verantwortung, Rahmen, Angebote, Werte und Zukunftsbilder. Es braucht jetzt unseren Mut zur Entwicklung und Umgebungen, in denen Menschen wieder Freude an dem haben, was sie tun und diese Freude in ihr Privatleben mitnehmen, zur Familie, zu Kindern und Freunden. Unternehmen haben Verantwortung für Freude, ja diese Verantwortung haben wir.

Und wie schaffen wir das.? …über drei einfache und leichte Schritte…

 

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Autor: Peter Schäfer, Founder & Chief Client Officer

Quelle: Börse Social Magazine