Unternehmensbildung durch Innovation in der Berufsbildung

Neue Entwicklungen in fast allen Bereichen des Lebens stellen Menschen im beruflichen Kontext vor beinahe unlösbare Herausforderungen. Life Integration, Generationendialog, Generation Z, Diversität auf der einen Seite, neue Formen von Leadership, Teamorientierung, on Top Digitalisierung, Agilität, Partizipation und Inklusion auf der anderen Seite. Dazu werden von manchen Unternehmen neue Formen des Miteinanders wie Soziokratie und Holokratie als Lösung angeboten. 

Gerade dieses vielfältige, neue Wissen und die Komplexität der Themenstellungen lösen viel Verwirrung aus. Dazu kommen noch kognitive wie auch affektive Irritationen in den Arbeitsbeziehungen, weil die alten Modelle nicht mehr zu den neuen Lebensmodellen der Menschen passen. 

Diese Unsicherheiten führen zu täglichem Misstrauen und Angst vor Fehlern. Eine Folge davon ist die Rückkehr zu  Mikromanagement, wegen fehlender Möglichkeiten zur Selbstverantwortung und starrer Hierarchien. 

Newplacement Situationen, Krankenstände und innere Kündigung sind die Folge und damit verbunden kostenintensives Recruiting und/oder Mitarbeiterbindungsprogramme. Die Sorge um den beruflichen Erfolg lässt die finanzielle Sicherheit immer stärker in den Vordergrund rücken. Die Balance money-driven und purpose-driven geht verloren. Und am Ende des Tages beginnen wir mit Situationen zu leben, die sogar unsere Gesundheit gefährden. 

Was wäre wenn. Der fehlende Mut, Entscheidungen für notwendige Veränderungen zu treffen und diese dann zu leben, lässt Unternehmen, Führung und MitarbeiterInnen unbeweglich werden. 

Und an dieser Stelle lassen Sie uns zwei Schritte zurücktreten und einen innovativen Blickwinkel auf diese bedrohlich wirkenden Entwicklungen in Unternehmen einnehmen. Was wäre, wenn unsere langjährigen und veralteten Berufsbilder der „sense of urgency“ sind? Was wäre, wenn sämtliche Irritationen und das gesamte Wissen uns in Wirklichkeit dabei unterstützen, neue Berufsbilder zu entwickeln und wir dazu nur auf die Entwicklungsebene wechseln müssten, um innovative und umsetzbare Lösungen sichtbar zu machen?

Wie funktioniert nun diese „Entwicklungsebene“? Stellen Sie sich…

 

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Autor: Peter Bohrn, Co-Founder

Quelle: Börse Social Magazine